Home

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass immer mehr Menschen an sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie Krebs, Arteriosklerose und Zuckerkrankheit leiden?

Starben zu Beginn unseres Jahrhunderts noch statistisch gesehen die meisten Menschen an Infektionskrankheiten, so spielen diese heutzutage in Mitteleuropa nur noch eine untergeordnete Rolle. Heute dominieren bei weitem die oben erwähnten "Zivilisationskrankheiten" in den Frühsterblichkeits-statistiken! Entscheidend dafür dürften vor allem die Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten sein.

 

Orthomolekulare MedizinHier setzt die sogenannte Orthomolekulare Medizin (ortho = gut; molecular = kleinste Bausteine) an. Der zweifache Friedensnobelpreisträger Prof. Linus Pauling hat 1968 den Begriff wie folgt definiert:

"Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind."

Die orthomolekulare Medizin verwendet essentielle Mikronährstoffe wie Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren und Aminosäuren zur Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen. All diese Stoffe sind kleine Zahnräder im Organismus Mensch und zum Erhalt der Gesundheit unverzichtbar.

Der individuelle Vitalstoffbedarf ist von verschiedenen äußeren und inneren Faktoren abhängig, wie z.B. Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, Alter, Umwelt-einflüssen und Stress.

Die Aufnahme der meisten Mikronährstoffe ist bei einem erschreckend hohen Bevölkerungsanteil weit unter-halb der empfohlenen Grenzwerte.

 

Als Risikogruppen gelten:

alte Menschen
Kinder in der Wachstumsphase bei ungesunder Ernährung
·Schwangere
Personen, die vermehrt Stress ausgesetzt sind
chronisch Kranke
Raucher

 

Aufgrund der reichhaltigen Angebote in den Supermärkten könnte man glauben, dass Mangelerscheinungen der Vergangenheit angehören sollten, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Nahrungsmittel müssen heutzutage saisonunabhängig und ausreichend verfügbar sein. Verständlich, dass die Lebensmittelindustrie im Laufe der Jahrzehnte ständig bemüht war, mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Ertrag zu erwirtschaften. Nahrungsmittelanalysen haben gezeigt, dass der Gehalt von Vitaminen, Spuren-elementen und Mineralstoffen drastisch abgesunken ist. Als Beispiel mögen vergleichende Analysen aus den Jahren 1985 und 1996 dienen: Verlust des Vitamin C-Gehaltes in Spinat um 58%, in Äpfeln sogar um 80%! Bei Bananen konnte im selben Zeitraum ein Vitamin B6-Abfall von 92%(!!!) nachgewiesen werden.

 

Unser aller Ernährungsbewußtsein steigt – nicht nur, weil durch BSE, Maul- und Klauenseuche und hormongemästete Tiere die Problematik der rücksichtslosen Massenproduktion in den Mittelpunkt des medialen Interesses gerückt ist. Einerseits erlebt der biologische Anbau einen gewaltigen Boom, andererseits wird wohl auch der zunehmende Wissensstand über Mikronährstoffe ein Umdenken in Bezug auf Prävention von Erkrankungen bewirken.

 

Die orthomolekulare Medizin als relativ junges Fach bildet einen wichtigen Baustein in der gesamtheitlichen Betrachtung von Gesundheit und Krankheitsprävention!

ZURÜCK