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AkupunkturDenkweise der traditionell chinesischen Medizin
Die Grundlage für die chinesische Akupunkturlehre bildet die taoistische Weltanschauung. Das „Tao“ entspricht dabei unserem Kosmos. Das Universum wiederum basiert auf den beiden Gegensätzen Yin und Yang. Yin ist das weibliche, passive Prinzip, Yang das männliche, aktive. Diese Polaritäten regulieren die gesamte sichtbare Welt und sind auch im Körper wirksam. Ein Gleichgewicht der beiden Komponenten ist Grundvoraussetzung für einen gesunden Organismus. Eine wesentliche Rolle spielt die aus Yin und Yang bestehende Energie, das Qi (=Lebenskraft). Es zirkuliert in den Meridianen, die jedes Organ im Körperinneren mit einer Vielzahl von Akupunkturpunkten an der Körperoberfläche verbindet. Über diese Punkte können nun innere Organe beeinflusst werden. Das Qi fließt in den Meridianen wie Wasser in einem Flussbett. Kommt es zu einem Stocken des Ener-gieflusses, erkrankt der Mensch. Mittels der Akupunkturbehandlung wird das Gleichgewicht im Körper wieder hergestellt.

 

Die Akupunktur ist also eine Regulationstherapie, d.h. sie versucht eventuell bestehende Dysbalancen wieder auszugleichen. Hier sieht man schon, dass die Akupunktur kein Allheilmittel ist, sie ist aber eine Ordnungstherapie, deren Einsatz wohl bei Gestörtem, nicht aber bei Zerstörtem sinnvoll ist.

 

Wie wirkt Akupunktur?
Die Akkupunktur verwendet Stimulation (z.B. in Form von Nadelstichen, Laser, Schröpfköpfen, u.v.m.) von exakt definierten Hautpunkten, die sich von anderen Hautarealen durch ihr dichtes Netz von Nervenendungen unterscheiden, zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken. Die Punkte versteht man als eine Art Öffnung, über die überschüssig gestaute Energie abgeleitet oder bei Mangel auch zugeführt werden kann. Es konnte wissenschaftlich belegt werden, dass durch diese Stimulation eine reflektorische Nervenwirkung sowie eine Ausschüttung von Hormonen und eine Wirkung auf das Immunsystem hervorgerufen wird.

 

Bei welchen Erkrankungen wird Akupunktur angewendet?
Das Behandlungsspektrum ist sehr weit gefächert, und kann hier nur auszugsweise dargestellt werden.

 

Migräne, Kopfschmerzen
Allergische Erkrankungen
Asthma bronchiale
Störungen des Bewegungsapparates
Hauterkrankungen
Psychische Anspannung
Menstruationsstörungen
Schmerztherapie
u.v.m

 

Wie lange muss behandelt werden?
Üblicherweise wird man mit ca. fünf Behandlungen im Abstand von je einer Woche das Auslangen finden. Akute Beschwerden werden in kürzeren Zeitintervallen behandelt, bei chronischen Störungen können auch durchaus zehn Sitzungen bis zur Besserung der Beschwerden vonnöten sein.
Schulmedizin versus Akupunktur – ein Gegensatz?

 

Wie schon eingangs erwähnt können durch die Akupunktur vor allem Erkrankungen, die auf eine gestörte Organfunktion zurückzuführen sind, behandelt werden. Bei zerstörten Strukturen, wie z.B. einer ausgeprägten Arthrose, kann die Therapie mittels Akupunktur höchstens eine Linderung bewirken. Üblicherweise wird daher zunächst eine schulmedizinische Abklärung der Beschwerden durchgeführt. In der Folge kann dann vom Arzt abgeschätzt werden, ob eine operative, medikamentöse oder z.B. auch eine komplementäre (Akupunktur, Homöopathie...) Methode zum Einsatz kommen soll.

 

Terminvereinbarung einer Akupunkturbehandlung
Sollten Sie Interesse an einer Akupunkturbehandlung haben, so vereinbaren Sie bitte einen Termin für eine Erstbesprechung mit Fr. Posch oder Fr. Schiefer. Sowohl die Erstbesprechung, die zur Diagnoseerfassung und Therapieplanung dient, als auch die Akupunktursitzungen (Dauer: ca. 15–20 Minuten) werden üblicherweise außerhalb der Ordinationszeiten durchgeführt. Bedenken Sie, dass Akupunkturbehandlungen derzeit von den Kassen nicht bezahlt werden, und somit privat zu bezahlen sind.

 

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